Frau schaut hinter einem Baum hervor

2025 war für mich ein Jahr, in dem ich viele Dinge zum ersten Mal getan habe – und mutiger war, als ich es mir selbst zugetraut hätte. Rückblickend fühlt es sich nicht wie ein außergewöhnliches Jahr an, sondern wie eines, in dem vieles gleichzeitig Platz hatte. Es war ein Jahr mit vielen Facetten: traurige Momente, schöne Erinnerungen und ganz unterschiedliche Erlebnisse. Eben das ganz normale Leben – mit allem, was dazugehört.

Was dieses Jahr für mich besonders gemacht hat, war weniger das Außen als das, was innerlich in Bewegung gekommen ist. Ich habe mich öfter außerhalb meiner Komfortzone bewegt, neue Dinge ausprobiert und Entscheidungen getroffen, die sich nicht immer sicher angefühlt haben. Nicht jede davon war groß oder sichtbar, manche waren leise und unspektakulär. Und doch haben sie etwas verändert. Vor allem mein Vertrauen in mich selbst. Statt abzuwarten, zu überdenken oder auf den „richtigen Moment“ zu hoffen, habe ich mich häufiger dafür entschieden, einfach loszugehen.

Dieses Losgehen war nicht immer leicht. Es gab Zweifel, Unsicherheit und Phasen, in denen ich nicht wusste, ob sich ein Schritt richtig anfühlt. Aber genau darin lag auch eine wichtige Erfahrung dieses Jahres: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern Dinge trotzdem zu tun. Schritt für Schritt.

In diesem Jahresrückblick halte ich fest, was dieses Jahr für mich ausgemacht hat. Nicht als Bilanz im klassischen Sinne, sondern als Sammlung von Momenten, Gedanken und Entwicklungen, die 2025 geprägt haben. Für mich selbst – und für alle, die Lust haben, ein Stück mit zurückzuschauen.

Meine Themen und Highlights in 2025

Mutig neue Wege gegangen – und mir selbst vertraut

2025 war das Jahr, in dem ich begonnen habe, meine Themen sichtbarer zu machen. Nicht laut, nicht strategisch durchgeplant, sondern Schritt für Schritt. Ich habe Räume betreten, die sich lange nach „noch nicht“ angefühlt hatten – und gemerkt, dass sie mir dennoch offenstanden.

Ich war Speakerin auf dem Online-Katzenkongress der lieben Christianne Gasser von ClickerCat und durfte im Clicker Cat Club einen Vortrag zu meinem Herzensthema „Liebevolle Begleitung von Seniorkatzen“ halten. Beides waren Erfahrungen, die mir gezeigt haben, dass meine Arbeit nicht losgelöst von mir entsteht und sich mit mir weiterentwickelt.

Erinnerungsfotos von Katzen

Was diese Schritte besonders gemacht hat, war nicht die Bühne, sondern der innere Weg dorthin. Ich habe mich mit einem Thema gezeigt, das leise, sensibel und nicht immer bequem ist: Abschied, Trauer und die Frage, wie wir Katzen bis zum Lebensende würdevoll begleiten können. Dieses Thema begleitet mich nicht erst seit diesem Jahr, aber 2025 habe ich ihm bewusst mehr Raum gegeben.

Dass ich in 2026 als Gastdozentin bei den Herzenshelfern mitwirken darf, fühlt sich ganz besonders für mich an. Ein nächster Schritt, der für mich bedeutet, dass ich wieder bzw. erneut mutig sein darf.

Ein weiterer Moment, in dem ich meine Komfortzone deutlich verlassen habe, ergab sich eher unerwartet. Im Oktober wurde ich von einer sehr lieben Kollegin gefragt, ob ich kurzfristig ein Seminar für sie moderieren könnte. Es handelte sich um ein Seminar mit einer renommierten Dozentin, mit über 70 Teilnehmenden und einem sehr lebhaften Chat.

Ich hatte so etwas zuvor noch nie gemacht. Den Überblick zu behalten, Fragen zu sortieren und gleichzeitig präsent zu bleiben, war herausfordernd – und nicht alles lief perfekt. Aber ich habe es geschafft. Rückblickend war genau das wichtig: nicht perfekt zu sein, sondern Verantwortung zu übernehmen und da zu sein, als es gebraucht wurde. Dieser Tag hat mir gezeigt, dass ich mir auch in unbekannten, neuen Situationen vertrauen kann.

Weitergemacht, obwohl es nicht leicht war

2025 war nicht nur ein Jahr neuer Schritte, sondern auch eines, das Geduld gebraucht hat. Gerade im Außen zeigte sich nicht immer sofort, was ich mir erhofft hatte. Buchungen blieben hinter meinen Erwartungen zurück; manches entwickelte sich langsamer, als ich es mir gewünscht hätte.

Einige dieser Fragen habe ich aus dem Jahr zuvor mitgebracht. Nach einer Zeit, die von Abschied und innerem Sortieren geprägt war, begann 2025 nicht bei null. Vieles war bereits in Bewegung, manches noch nicht geklärt. Und genau darin lag eine besondere Herausforderung – weiterzugehen, während sich noch nicht alles leicht anfühlte.

Trotzdem habe ich gemerkt, dass ich anders mit diesen Phasen umgegangen bin als früher. Zweifel durften da sein, ohne mich zu lähmen. Fragen wie „Bin ich auf dem richtigen Weg?“ oder „Reicht das, was ich anbiete?“ waren Teil des Prozesses, nicht sein Ende.

Was mir geholfen hat, war kein Durchhalten um jeden Preis. Es war eher eine ruhige Entscheidung: weiterzumachen, ohne mich zu verbiegen. Mir Zeit zu geben. Dinge zu hinterfragen, aber mich nicht grundsätzlich infrage zu stellen. Und darauf zu vertrauen, dass Entwicklung nicht immer sofort sichtbar wird.

Rückblickend war dieses Weitergehen nicht spektakulär. Dranzubleiben, auch wenn es sich gerade nicht leicht anfühlt. Und mir selbst treu zu bleiben – auch dann, wenn der nächste Schritt noch nicht klar vor mir lag. Diese Phasen haben mich nicht nur gefordert, sondern auch dazu gebracht, genauer hinzuschauen, was wirklich gebraucht wird.

Eine bewusste Entscheidung

2025 war ein Jahr, in dem wir uns eine wichtige Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Lange Zeit war offen, ob und wann wieder Katzen bei uns einziehen würden. Nach allem, was wir mit Helli und Clärchen erlebt hatten, war diese Frage nicht einfach zu beantworten. Wir haben überlegt, gezögert, verworfen – und auch darüber nachgedacht, ob vielleicht wieder Seniorkatzen bei uns einziehen könnten.

Der Gedanke, wieder Katzen aufzunehmen, war mit so viel Verantwortung verbunden. Und genau davor hatten wir Angst. Und trotzdem war da dieser kleine Funke, der nicht ausgehen wollte. Wir haben uns gefragt, was für uns jetzt stimmig ist und welchen Weg wir gehen möchten. Auch die Frage, ob wir noch einmal Kitten begleiten oder uns bewusst für ältere Katzen entscheiden, spielte dabei eine Rolle.

Am Ende haben wir uns dafür entschieden, noch einmal einen ganzen Lebenszyklus zu begleiten. Im März sind Diva und Delayla bei uns eingezogen – und diese beiden wundervollen Chaos-Queens bereichern unser Leben so sehr! Hier ein paar Eindrücke unserer Beiden:

Zwei Katzen spielen
Zwei Katzen spielen

Klarheit in meinen Angeboten

2025 hat mir auch Klarheit darüber gebracht, wie ich arbeiten möchte. Ich habe gemerkt, dass mir Formate besonders liegen, in denen ich Wissen bündeln, Zusammenhänge erklären und mehr Menschen gleichzeitig erreichen kann. Nicht, weil mir der persönliche Austausch im 1:1 nicht wichtig wäre – sondern weil meine Themen besonders davon leben, wenn sie mehrere Menschen gleichzeitig erreichen.

Workshops, Selbstlernangebote oder zeitlich begrenzte Themenformate fühlen sich für mich stimmig an. Sie ermöglichen Tiefe, Austausch und Reflexion – und gleichzeitig eine Form von Wirksamkeit, die über einzelne Begegnungen hinausgeht. 1:1-Begleitungen wird es weiterhin geben, sie stehen für mich künftig jedoch nicht mehr im Vordergrund.

Diese Klarheit ist nicht plötzlich entstanden. Sie hat sich im Laufe des Jahres entwickelt – durch Ausprobieren, Beobachten und ehrliches Hineinspüren. Und sie hat mir den Mut gegeben, neue Wege zu gehen und andere Formate bewusst sichtbarer zu machen.

Ein ganz konkreter Ausdruck davon ist mein kostenloses Geburtstags-Special, das am 02.01.2026 startet. Ein Monat rund um verschiedene Katzenthemen, in dem ich Wissen, Impulse und Reflexion zusammenbringe – und ein Format, das genau für das steht, was mir aktuell wichtig ist. Wenn Du noch dabei sein willst, melde Dich ganz schnell für 0 Euro an:

Raum für Abschied und Trauer

2025 war auch das Jahr, in dem ich mich intensiv mit einem Thema beschäftigt habe, das viele Menschen lieber vermeiden: Abschied, Sterben, Loslassen und Trauer. Im Rahmen einer mehrmonatigen Herzenshelfer-Ausbildung habe ich mich fachlich wie persönlich damit auseinandergesetzt, wie Katzen und ihre Menschen in der letzten Lebensphase achtsam begleitet werden können. Wenn Du mehr darüber lesen willst, gelangst Du hier zu meinem Blogartikel.

Im Herbst habe ich die 2. Herzenshelfer-Ausbildung direkt angeschlossen. Mit neuen Gastdozenten und neuem Input – einfach so wertvoll!

Bei dieser Gelegenheit hier noch eine Herzensempfehlung, wenn Du in einem Tierberuf arbeitest und Dich eine Weiterbildung in diesem Bereich interessiert: Im Februar 2026 startet die nächste Runde der „Herzenshelfer-Ausbildung“ der lieben Sonja Tschöpe. Schau‘ doch gern einmal hier vorbei.

Zertifikat Herzenshelfer

Ein wichtiger Teil dieses Weges begann jedoch schon früher. In der letzten Lebensphase von Helli und Clärchen wurden wir von meiner Tierheilpraktikerin und Freundin Stefanie Schult begleitet. Sie hat mich behutsam an das Thema Abschiednehmen herangeführt – nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch, mitten im Alltag. Diese Erfahrungen haben in mir den Wunsch entstehen lassen, mich tiefer mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Erinnerungsplatz mit Stern und Katzenkorb

Der Lebensherbst ist kein einzelner Moment, sondern eine Lebensphase, die wir bewusst erleben und gestalten können. Es geht nicht nur um das Ende selbst, sondern um die Zeit davor: um Wahrnehmen, um kleine Veränderungen, um Präsenz und darum, dem Raum zu geben, was gerade da ist.

Der Übergang zur palliativen Begleitung kann dabei fließend sein – so habe ich es zumindest bei Clärchen erlebt. Durch Helli wiederum haben wir erfahren, dass eine Diagnose nicht gleichzusetzen ist mit „Jetzt ist alles vorbei“. Und doch war nach der Krebsdiagnose klar, dass es nicht mehr um Heilung gehen konnte.

Diese unterschiedlichen Erfahrungen haben meinen Blick auf Abschied und Sterben geprägt. All diese Prozesse besser zu verstehen und Wege kennenzulernen, wie Menschen mit Trauer umgehen können, war Teil der Herzenshelfer-Ausbildung. Sie hat meinen Blick auf diese Themen weiter geöffnet.

Sterbebegleitung, Abschied und Trauer sind für mich keine Randthemen mehr. Sie gehören zum Leben dazu. Und ich möchte ihnen auch in meiner Arbeit mehr Raum geben – für Menschen, die sich Begleitung wünschen, und für diejenigen, die sich in solchen Situationen allein fühlen. Dieses Thema wird mich weiter begleiten, und ich weiß, dass daraus stimmige Wege und Angebote entstehen dürfen.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Musik

Auch in diesem Jahr hat die Musik in meinem Leben wieder eine große Rolle gespielt. Neben Gottesdiensten, Evensongs und „Halben Stunden“ durfte ich zwei wundervolle Konzerte mitsingen. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn sich die ganze Probenarbeit auszahlt und glückliche Zuhörer nach Hause gehen.

Plakat h-moll-Messe St. Nikolaichor Kiel
Christiane in der Nikolaikirche
Plakat Weihnachtskonzert St. Nikolaichor Kiel

Einzug von Diva & Delayla

Über unsere beiden Chaos-Queen habe ich ja schon ein wenig erzählt. Da sie uns aber so viel Freude machen, bekommen sie hier noch einmal einen ganz eigenen Platz. Wenn Du Lust auf ein paar schöne Katzenvideos hast, dann habe ich hier etwas für Dich – viel Freude beim Anschauen!

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5 Tage Wien

Zum 60. Geburtstag habe ich meinem Mann eine Reise nach Wien geschenkt. Und die ganz große Überraschung für meinen Mann: Liebe Freunde von uns standen überraschenderweise am Flughafen und haben uns begleitet 😎. Es waren tolle Tage – hier ein paar Eindrücke für Dich:

Freunde treffen sich am Flughafen
Boot mit Loungemöbeln
Vereinte Nationen
Stephansdom außen
Gruppenbild am Zentralfriedhof
Am Bootssteg
Vereinte Nationen
Stephansdom innen mit Kerzen
Zentralfriedhof
Mann im Hotelzimmer mit Sektkühler
Auf dem Boot unterwegs
Vereinte Nationen
Gruppe vor dem Hundertwasserhaus
Zentralfriedhof
Mann und Frau Selfie
Wien vom Wasser aus
Vereinte Nationen
Hundertwasserhaus
Zentralfriedhof Udo Jürgens

Ab aufs Schiff

Im September ging es dann mal wieder auf Kreuzfahrt. Ab Mallorca haben wir Barcelona, Neapel, Korsika, Rom und Sardinien gesehen. Besonders genossen haben wir die Wärme. Gefühlt hatten wir hier im Norden 2025 irgendwie gar keinen Sommer… Um so schöner war es dann mit Mittelmeer!  

Im Flieger nach Palma
Über den Wolken
Mein Schiff Relax
Cocktail und Bier
Christiane und Christian
Sonnenuntergang
Im Flieger nach Palma
Über den Wolken
Mein Schiff Relax
Cocktail und Bier
Christiane und Christian
Sonnenuntergang
Im Flieger nach Palma
Über den Wolken
Mein Schiff Relax
Cocktail und Bier
Christiane und Christian
Sonnenuntergang
Diva & Delayla haben wir in einem Katzenhotel eingebucht. Sie wurden dort wunderbar umsorgt und hatten eine gute Zeit. Vielen Dank an Sandra und Marcel von Gold Cat für die professionelle und liebevolle Betreuung!
Zwei Katzen vor einem Bullauge

Begegnungen, die gut getan haben

Nach den schweren Jahren mit Helli und Clärchen, in denen wir uns sehr in unsere eigenen vier Wände zurückgezogen hatten, war 2025 ein Jahr, in dem wir wieder mehr ins Außen gegangen sind.

Wir haben wundervolle Menschen an unserer Seite, die uns durch die schwere Zeit begleitet haben und mit denen wir nun auch wieder leichtere Momente teilen dürfen. Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Unternehmungen haben dieses Jahr bereichert.

Und es fühlt sich gut an, auch wieder etwas zurückgeben zu können – für andere da zu sein, zuzuhören oder einfach gemeinsam Zeit zu verbringen.

Es gab Menschen, die uns in diesem Jahr ganz praktisch unterstützt haben – mit Ideen, Zeit, handwerklichem Geschick und einem offenen Blick für das, was unsere Katzen brauchen. Diese Hilfe war unbezahlbar und hat unseren Alltag sehr erleichtert.

Liebe Namensvetterin: Danke. Ich bin sicher, Du erkennst Dich wieder 😉.

Katze sind auf einem Brett auf der Terrasse und genießt die Sonne
Zwei Katzen klettern auf der Terrasse herum
Eine Katze klettert am Netz auf der Terrasse hoch

Workation mit einer Freundin

Ein „Mittelding“ aus Arbeit (Work) und Urlaub (Vacation) ist die sogenannte „Workation“. Genau DAS haben Stefanie und ich im März gemacht. Wir haben uns in einem Hotel in Niendorf getroffen und dort ein tolles Wochenende verbracht. Jaaaaaa, es war ein bisschen mehr Urlaub als Arbeit, aber wenn man sich nicht so oft sieht, gibt’s halt viel zu erzählen 😁.

Schön war’s!

Seebrücke Niendorf
Zwei Frauen am Strand
Strand in Niendorf
Cocktails

Worauf ich 2025 stolz bin

Ich bin stolz darauf, dass ich 2025 mit Katzenlächeln weitergegangen bin – obwohl es sich wirtschaftlich nicht getragen hat. Nach einem herausfordernden Jahr 2024 hätte es viele Gründe gegeben, aufzuhören oder alles infrage zu stellen. Stattdessen bin ich geblieben und habe weitergemacht, obwohl vieles unsicher war. Ich habe Entscheidungen getroffen, ohne alle Antworten zu kennen. Für mich, die Sicherheit sehr schätzt, war das ungewohntes Terrain – und genau deshalb ein so wichtiger Schritt.

Ich bin stolz darauf, dass ich mir vertraut habe. Dass ich mir Zeit genommen habe, statt vorschnell Lösungen zu suchen. Dass ich Dinge neu gedacht habe, anstatt an dem festzuhalten, was sich nicht mehr stimmig angefühlt hat.

Ich bin stolz darauf, dass ich Verantwortung übernommen habe – für meine Themen, für meine Haltung und für die Art, wie ich arbeiten möchte. Nicht alles war leicht, nicht alles sofort sichtbar. Aber es war ehrlich.

Und ich bin stolz darauf, dass ich mir erlaubt habe, klarer zu werden. Klar in meinen Entscheidungen, klar in meinen Grenzen und klar darin, wofür ich stehen möchte.

Was ich 2025 über mich gelernt habe

2025 habe ich gelernt, dass ich so viel mehr kann, wenn ich meinen Perfektionismus ein Stück zurückstelle. Ich muss nicht im Vorfeld tausend Eventualitäten durchdenken – schon gar nicht solche, die am Ende ohnehin nicht eintreten. Vieles entsteht erst im Tun.

Ich habe gemerkt, dass mir spontane Zusagen guttun. Die Entscheidung für einen Impulsvortrag, einen Workshop oder eine Gastdozentenstelle habe ich manchmal schneller getroffen, als mein Kopf es gewohnt war. Und vielleicht habe ich mich damit auch ein bisschen selbst ausgetrickst – im besten Sinne…

Natürlich sind Zweifel trotzdem da. Ich denke weiterhin um viele Ecken und hinterfrage mich. Aber ich weiß: Wenn ich etwas zusage, dann trage ich diese Entscheidung auch. Ich bereite mich vor, ich übernehme Verantwortung und ich gehe den Weg zu Ende.

Diese Erfahrung hat mir Vertrauen geschenkt. Nicht darin, alles im Griff zu haben – sondern darin, dass ich mit dem umgehen kann, was kommt.

Christiane auf einer Schaukel auf dem Schiff

Was ich 2025 zurücklasse

Ich lasse nicht meinen Anspruch an mich oder meine Arbeit zurück. Sorgfalt, Nachdenken und Verantwortungsgefühl gehören zu mir. Aber ich lasse den Anspruch zurück (zumindest ein bisschen…), alles im Vorfeld bis ins letzte Detail durchdenken zu müssen, bevor ich handeln darf.

Ich lasse den Perfektionismus dort, wo er mich ausbremst. Er ist noch da – und das ist in Ordnung. Aber er bestimmt meine Entscheidungen nicht mehr allein. Ich habe gelernt, dass vieles im Tun entsteht und nicht im Voraus gelöst werden muss.

Ich lasse den inneren Druck zurück, immer alles „richtig“ machen zu müssen. Entscheidungen dürfen sich entwickeln, dürfen unterwegs wachsen und auch Ecken haben. Ich muss nicht vorher wissen, wie alles ausgeht, um loszugehen.

Und ich lasse die Erwartung los, dass jeder meine Entscheidungen verstehen muss. Es immer allen recht machen zu wollen, hat seinen Preis. Genau diesen Preis möchte ich nicht mehr zahlen.

Katzenlächeln 2025 in Zahlen

  • Instagram-Follower: 1.547
  • Anzahl Reels: 18 (viel weniger als im Vorjahr, keine Reels-Challenge, das habe ich sofort gemerkt)
  • Aktueller Stand meiner Facebook-Fans: 606 (wobei Facebook von mir nicht mehr aktiv „bespielt“ wird)
  • Anzahl der veröffentlichten Blogartikel: 12
  • Anzahl Newsletter: 22 + 7-teilige Mini-Serie zum Thema Seniorkatzen
  • Anzahl Newsletter-Abonnenten: 296

Für 2026 nehme ich mir vor, diesen Weg weiterzugehen: mit mindestens 12 neuen Blogartikeln und dem Wunsch, neue Menschen im Newsletter willkommen zu heißen.

Insgesamt sind es nicht mehr Abonnenten und Abonnentinnen geworden, die sich für meinen Newsletter angemeldet haben. Es haben sich neue Menschen angemeldet – und gleichzeitig durften sich diejenigen verabschieden, für die Katzenlächeln nicht mehr gepasst hat. Und ich habe genau dazu auch ermuntert: „Bleibe in meiner Katzenlächeln-Welt, wenn es für Dich passt – und wenn nicht, ziehe gern weiter.“ 

Screenshot Instagram-Seite Katzenlächeln

Mein Ausblick auf 2026

2026 möchte ich den Weg weitergehen, den ich 2025 eingeschlagen habe. Mit mehr Vertrauen in meine Themen, in meine Art zu arbeiten und in mein eigenes Tempo.

Inhaltlich möchte ich Katzenlächeln weiter fokussieren. Weniger Vielfalt um der Vielfalt willen, mehr Tiefe dort, wo meine Erfahrung liegt. Themen wie das Leben mit Seniorkatzen, Abschied, Trauer und Begleitung sollen ihren festen Platz behalten – als selbstverständlicher Teil des Lebens mit Katzen.

Auch in der Art, wie ich arbeite, möchte ich diesen Weg fortsetzen. Workshops, thematische Formate und Selbstlernangebote stehen für mich im Vordergrund. Sie ermöglichen Austausch, Orientierung und Wissen – und erreichen dabei mehr Menschen.

Neben all dem darf 2026 aber auch wieder Raum für Leichtigkeit haben. Im August werden wir eine Kreuzfahrt in der Ostsee machen – eine Auszeit, auf die ich mich jetzt schon freue. Und auch Zuhause stehen Veränderungen an: Unser kleiner Garten soll umgestaltet werden, mit Ideen, Zeit und tatkräftiger Unterstützung. Dinge, die erden, Freude machen und den Alltag bereichern.

Und natürlich möchten wir Diva und Delayla ganz bewusst erleben. Sie sind ein so wichtiger Teil unseres Lebens geworden. Wer hätte gedacht, dass wir unser Herz so schnell wieder verlieren würden. Helli und Clärchen haben ganze Arbeit geleistet – vielen Dank dafür ins Regenbogenland 🌈!

Mein Motto für 2026

Ich gehe weiter – mit Klarheit und mehr Leichtigkeit 

Klarheit und Leichtigkeit sollen meine Wegbegleiter in 2026 sein.

Klarheit, weil ich viele Ideen habe und weiß, wie schnell ich mich in zu vielen Projekten verlieren kann. Sie hilft mir, auszuwählen und meinen Fokus zu halten.

Leichtigkeit, weil mein Perfektionismus mich oft glauben lässt, dass etwas erst dann gut ist, wenn es sich schwer anfühlt. 2026 möchte ich mich immer wieder daran erinnertn, dass Dinge auch dann wertvoll sind, wenn sie sich leicht anfühlen. Leichtigkeit bedeutet nicht Wertlosigkeit.

Frau steht vor einem Wildgehege mit ausgestreckten Armen

Geschafft!

Mein epischer Jahresrückblick ist zu Ende. Danke, dass Du mir Deine Zeit geschenkt und bis hierhin gelesen hast.

Und ein ganzes großes Dankeschön an Dich, liebe Judith Peters, für diese wunderbare Challenge. Ohne Dich wäre dieser Blogartikel wahrscheinlich gar nicht entstanden und ganz sicher nicht HEUTE am 31.12.2025 veröffentlicht worden.

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein gesundes und glückliches 2026!

Über Katzenlächeln

Als Verhaltensberaterin für Katzen helfe ich Dir, Problemverhalten Deiner Samtpfoten zu verstehen und aufzulösen. Gemeinsam machen wir uns auf die spannende Reise, unsere Katzen wirklich zu verstehen und ihnen dann ein glückliches und erfülltes Katzenleben zu ermöglichen. Ein verständnisvolles Miteinander und das Wissen um die Bedürfnisse unserer zauberhaften Samtpfoten ist für mich die Voraussetzung für einen entspannten gemeinsamen Alltag. Du brauchst Hilfe? Dann schau‘ Dir hier meine Angebote an.

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