Mensch küsst Katze

Was kommt nach Corona?

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, das mir schon lange auf dem Herzen liegt. Warum? Weil es mir ein wenig Angst macht, wenn ich höre, dass viele Tierheime fast leer sind. Es gibt nur noch wenig Hunde, Katzen & Co., die vermittelt werden können. Einfach, weil viele Tiere im Laufe des letzten Jahres ein Zuhause gefunden haben. 

Ich bin mir sicher, dass gerade in dieser Zeit in den Tierheimen noch genauer hingeschaut wurde, weil niemand möchte, dass ein Tier „zum Zeitvertreib“ nach Hause geholt wird. Aber manchmal muss man sich wundern, was in unseren Köpfen so vorgeht und das kann kein Tierheimmitarbeiter erahnen, egal, wieviel Mühe er sich gibt.

„Und das liegt Dir am Herzen???“

Ja, das tut es. Wir alle freuen uns auf die Zeit nach dem Lockdown. Bald können wir wieder all die Dinge tun, die wir schon so lange vermissen: ins Fitness-Studio gehen, uns mit Freunden treffen, unseren geliebten Freizeitaktivitäten nachgehen. ENDLICH!

Aber da gibt es ja noch jemanden. Ein Lebewesen, das wir in unser Leben geholt haben. Weil unser Leben vielleicht sehr einsam war. Weil die Kinder so gern ein Kätzchen wollten und man viel zu Hause war und sich darum kümmern konnte. Viel Zeit haben wir mit unserem neuen Begleiter verbracht. Und es hat auch so viel Spaß gemacht und hat Action in unser sehr eingeschränktes Leben gebracht.

Spielende Katze

Unsere Tiere waren zufrieden

Und nun? Unsere Tiere gibt es immer noch. Und es ist ihr gutes Recht, weiter unsere Gesellschaft, unsere Zeit und einfach uns selbst zu beanspruchen. Warum auch nicht? Unser Begleiter kann genauso wenig für Corona wie wir und möchte einfach, dass das glückliche Leben genau so weitergeht. Das ist völlig legitim. Wir können ja jetzt nicht einfach den Schalter umlegen, weil es in UNSER Leben passt.

Stellen wir uns vor, ein süßes Kätzchen aus dem Tierheim ist bei uns eingezogen. Durch Homeoffice und Homeschooling war in den letzten Monaten immer jemand zu Hause. Es war für die Katze immer ein Spielkamerad da, Futter wurde auf Wunsch frisch angeboten, die Katzentoilette war immer sauber und Schmuseeinheiten gab es über den ganzen Tag verteilt

Klingt nach einem guten Katzenleben, oder?

Und nach Corona?

 Die Kinder sind wieder in der Schule, wir müssen zur Arbeit. Die Katze ist allein und versteht die Welt nicht mehr. Sie sitzt am Fenster und wartet, mittags fängt ihr Magen an zu knurren, das Katzenklo könnte auch mal saubergemacht werden aber nichts passiert. Keine Spielangebote, kein frisches Futter, keine Hand zum Streicheln – nichts.

Und wir? Wir freuen uns, dass wir endlich wieder raus können und wollen uns nach Feierabend mal wieder auf einen Spaziergang mit Freunden treffen. Unsere Katze wartet weiter. Langeweile, Hunger, Trauer und Frust machen sich breit.

Katze wartet auf den Menschen

Ich gestehe, allein beim Schreiben zieht sich mein Magen zusammen und mir wird übel. Unsere Samtpfoten und alle anderen Tiere sind wunderbare Wesen und haben es nicht verdient, nur ein „Lückenbüßer“ gewesen zu sein.

Da könnte man sarkastisch sagen: „Dann hast Du wohl nach Corona viel zu tun mit Beratungen.“ Keine Ahnung. Aber wie viele Menschen suchen sich keine Hilfe? Machen einfach „ihr Ding“ und geben ihr Tier wieder im Tierheim ab? Ja, sicher, immer noch besser, als die Transportbox irgendwo abzustellen oder den Hund irgendwo anzubinden. Oder das Tier zu Hause einfach sich selbst zu überlassen.

Aber das kann es doch nicht sein! Wir können doch unsere Tiere nicht entsorgen wie eine kaputte Sporttasche!

Die Bedürfnisse kennen ist hilfreich

Wäre es nicht viel schöner, wenn wir uns schon jetzt um die Bedürfnisse beispielsweise unserer Samtpfoten kümmern und uns Gedanken machen, wie wir diese erfüllen können, wenn wieder mehr Normalität in unserem Alltag Einzug hält?

Natürlich wird sich unser Leben und das unserer Tiere verändern, wenn wir wieder ins Büro gehen und nicht mehr im Homeoffice arbeiten. Und es ist auch ganz normal, dass wir wieder Freunde treffen und unseren Hobbys nachgehen wollen. Mir ist es nur wichtig, dass wir unsere Tiere dabei nicht vergessen und ihnen auch den Übergang von Corona zur Normalität sanft gestalten.

Wenn wir uns Gedanken machen, und bestimmte Dinge jetzt schon in unseren Alltag integrieren, jetzt Rituale aufbauen, die wir auch nach Corona umsetzen können und genau wissen, was unsere Samtpfoten zum Glücklichsein brauchen und dem Rechnung tragen, steht einem glücklichen und entspannten gemeinsamen Alltag nichts im Wege.

Verantwortung übernehmen

Mir war es ein Bedürfnis, diesen Blogartikel zu schreiben. Er ist nicht Google-optimiert, ich habe keine Keywordrecherche gemacht, damit er öfter gefunden wird. Es ist ein Artikel, den ich einfach schreiben MUSSTE. Und wahrscheinlich erreicht er keinen Menschen, der sein Tier nicht liebt. Du bist hier, WEIL Dir Deine Samtpfote am Herzen liegt und Du ihr ein abwechslungsreiches und glückliches Katzenleben bieten möchtest.

Trotzdem liegt es mir am Herzen, meine Gedanken zu diesem Thema zu teilen. Und wer weiß, vielleicht erreiche ich ja doch den einen oder anderen, der sich jetzt noch mehr mit den Bedürfnissen seiner Samtpfote beschäftigen möchte – das würde mich sehr glücklich machen.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wir Menschen zu unserer Verantwortung stehen, die wir für unser Tier übernommen haben. Verantwortung für ein hoffentlich langes Leben und nicht nur für Corona.

Alles Liebe für Dich und Deine tierischen Begleiter!

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